Vermittlung ab November 2026
Wir bleiben für Sie geöffnet!
Der Synagogenkomplex in der Innenstadt wird seit 2022 schrittweise saniert. Deshalb schließt der Museumsstandort Innenstadt ab November 2026 für mehrere Jahre.
Unsere Vermittlungsangebote finden in dieser Zeit in der Ehemaligen Synagoge Augsburg-Kriegshaber statt: Dort erwartet Sie ein vielfältiges Angebot an Führungen und Workshops für Gruppen und Schulklassen. Auch Stadtrundgänge und Friedhofsführungen bieten wir weiterhin an.
Über die Ehemalige Synagoge Kriegshaber
Die älteste erhaltene Synagoge in Bayerisch-Schwaben war vom frühen 18. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert der Mittelpunkt einer bedeutenden jüdischen Landgemeinde vor den Toren Augsburgs. Seit 2014 ist sie ein Standort des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben. Die ehemalige Synagoge in Augsburg-Kriegshaber erreichen Sie mit Tram oder Bus bequem von der Innenstadt in 20 Minuten.
Unsere Führungen & Workshops ab November 2026
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Alles auf einen Blick
Die Führung gibt einen Einblick in die Geschichte der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber und beleuchtet die Entwicklung jüdischen Lebens von der Frühen Neuzeit bis zu dessen Zerstörung in der NS-Zeit.
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Was ist jüdisch?
Was ist die Tora? Wie ist eine Synagoge aufgebaut? Welche Speisen sind koscher? Die Führung geht diesen und weiteren Fragen nach und macht zudem mit der Vielfalt jüdischen Lebens vertraut.
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Die jüdische Bevölkerung in der NS-Zeit
Die Führung macht deutlich, wie die zunehmenden Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten die Lebenssituation der Jüdinnen und Juden immer weiter verschlechterten, bis mit den einsetzenden Deportationen jede Hoffnung auf Rettung schwand.
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Auf jüdischen Spuren durch Augsburg
Der Stadtrundgang führt zu Orten, die in den meisten Fällen nicht auf den ersten Blick mit Jüdinnen und Juden in Verbindung gebracht werden (können).
Zur Führung
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Unterwegs mit den Synagogenmäusen
In der ehemaligen Synagoge in Kriegshaber leben kleine Synagogenmäuse. Dort erleben und entdecken sie viel und berichten uns bei dieser Führung davon.
Führung für Kinder, Familien und Schulklassen durch die Ehemalige Synagoge Kriegshaber.
Zur Führung
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Auf jüdischen Spuren durch Kriegshaber
Der Stadtteilrundgang stellt die Wohn- und Lebenssituation der Jüdinnen und Juden in Kriegshaber vor. Ausgewählte Biografien geben dabei Einblick in die verschiedenen Phasen der jüdischen Existenz in dem heutigen Stadtteil Augsburgs bis zu ihrer Zerstörung in der NS-Zeit.
Zur Führung
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»Evakuiert in den Osten« – Die Deportationen aus Augsburg
Anhand ausgewählter Biografien verfolgter und ermordeter Jüdinnen und Juden macht der Stadtrundgang das Ausmaß der Verbrechen des NS-Regimes exemplarisch sichtbar. Gleichzeitig werden auch die Behörden und Einrichtungen benannt, die sich an der Deportationspraxis beteiligten.
Zur Führung
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Der jüdische Friedhof in der Haunstetter Straße
Der 1867 angelegte jüdische Friedhof dokumentiert die jüdische Geschichte der Stadt in den letzten eineinhalb Jahrhunderten. Die Führung macht mit zeittypischen Besonderheiten der Grabstätten bekannt und stellt wesentliche Bräuche vor, die mit Tod und Trauer verbunden sind.
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Workshop
Jüdisches Leben in Kriegshaber. Die Geschichte der Familie Einstein
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten fühlte sich die Familie Einstein aus Kriegshaber zunächst nicht ernsthaft gefährdet. Dies änderte sich mit den Novemberpogrome 1938. Es gelang ihnen nicht, ein Auswanderungsland zu finden, das die ganze Familie aufnahm. Nur die beiden Kinder konnten mit einem sogenannten Kindertransport in Sicherheit gebracht werden. Die Teilnehmer*innen setzen sich in dem Workshop mit Stationen in Liese Fischers Leben und den Auswirkungen der antisemitischen Gewaltmaßnahmen der Nationalsozialisten auf das Leben ihrer Familie auseinander.
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Workshop
»Unserem lieben Lehrer« – Fritz Levy und die »jüdische Sonderklasse« Augsburgs in der NS-Zeit
Jüdische Schüler*innen wurden während der NS-Zeit schrittweise aus den Augsburger Schulen hinausgedrängt. Die jüdische Gemeinde richtete 1937 eine »Sonderklasse« für jüdische Kinder ein. Anhand eines Fotoalbums, das die Schüler*innen ihrem Lehrer Fritz Levy 1939 schenkten, beschäftigen sich die Teilnehmer*innen des Workshops mit dem Alltag jüdischer Kinder und Jugendlicher und den Auswirkungen der antisemitischen NS-Politik.
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