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»Deutsches Judentum in der Weimarer Republik«

»Erwartungen, Diskussionen, Verteidigungen der Republik«

Vortragsreihe von apl. Prof. Dr. Thomas Meyer, Gastprofessor für Jüdische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg im Sommersemester 2026

Zu jenen, die gegen die Hinrichtung jüdischer Aktivist*innen im Gefängnis Stadelheim nach der Niederschlagung der Münchner Räterepublik protestierten, gehörte der Hamburger Philosoph Ernst Cassirer (1874–1945). Am 11. August 1928, also am Jahrestag der Reichsgründung, hielt er den Vortrag »Die Idee der republikanischen Verfassung«. Dieser wird im zweiten Vortrag exemplarisch für den jüdischen Verfassungspatriotismus in der Weimarer Republik analysiert.

 

Seit bald zehn Jahren besteht die Gastprofessur für Jüdische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg. Sie erweitert das kulturgeschichtliche Spektrum der Universität um Aspekte jüdischen Lebens und jüdischer Kultur.

2026 hält apl. Prof. Dr. Thomas Meyer von der Ludwig-Maximilians-Universität München die Professur. Seine Schwerpunkte sind Ideengeschichte und jüdische Philosophie des 19./20. Jahrhunderts sowie Kulturphilosophie. Sein Forschungsthema in Augsburg ist auch das Thema der Vortragsreihe: „Deutsches Judentum in der Weimarer Republik. Erwartungen, Diskussionen, Verteidigung der Republik“. Die drei öffentlichen Vorträge setzen sich mit der Gründung, der Etablierung und dem Ende der Weimarer Republik auseinander.

Auf einen Blick

Datum

19.05.2026 | 18.30 Uhr

Ort

Innenstadt
Standort Innenstadt
Halderstraße 6 – 8, 86150 Augsburg

Eintritt

5,00 € | 3,00 € ermäßigt

Anmeldung

Anmeldung erbeten unter empfang@jmaugsburg.de
oder Tel. 0821-51 36 11