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Stadtführung

Zu den Lebens- und Wirkstätten jüdischer und politisch missliebiger Ärzte und Ärztinnen aus Augsburg in der NS-Zeit

Beim Rundgang durch die Augsburger Innenstadt wird beispielhaft auf das Schicksal, aber auch auf die medizinischen Leistungen verfolgter Ärztinnen und Ärzte eingegangen. Es wird erzählt, wie sie von ihrem Umfeld isoliert und ausgegrenzt wurden – und welche Formen der Solidarität und Unterstützung einige Mutige zeigten. Es werden ebenso Ärzte erwähnt, die sich in den Dienst der Nazi-Herrschaft stellten und nach 1945 weitestgehend ungeschoren im Amt bleiben konnten.

Leitung: Dr. med. Elisabeth Friedrichs

Auf einen Blick

Datum

14.10.2026 | 15.30 Uhr

Ort

Stadtzentrum
Treffpunkt: Museumsstandort Innenstadt
Halderstraße 6-8
86150 Augsburg

Dauer

90 Minuten

Gebühr

5,00 €

Anmeldung

erforderlich bei der vhs Augsburg

Bild: Erinnerungsband in der Frohsinnstraße 21 zur Erinnerung an Sanitätsrat Dr. Julius Raff, gest. 12.11.1942 in Theresienstadt und seine Frau Paula, die 1944 in Auschwitz ermordet wurde. (Quelle: Dr. Elisabeth Friedrichs)

In Kooperation mit der Volkshochschule Augsburg, dem Ärztlichen Kreisverband, dem Institute for Ethics and History of Health in Society (Universität Augsburg) und der Erinnerungswerkstatt Augsburg.