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Vortrag von PD Dr. Edith Raim im Rahmen der Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung

Mit dem Hitler-Ludendorff-Putsch kulminierte das Krisenjahr 1923. Im Vortrag wird die Entwicklung Bayerns in den Jahren der Räterepublik von 1918/19 bis 1923 betrachtet und als Voraussetzung für den Umsturzversuch verstanden.

Welche republikfeindlichen Bestrebungen wurden in Bayern bereits lange vor dem Hitler-Ludendorff-Putsch toleriert und sogar gefördert?
Welche völkischen und paramilitärischen Organisationen etablierten sich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs?
Wie unterminierte Ministerpräsident bzw. Generalstaatskommissar Gustav von Kahr mit seiner „Ordnungszelle“ die erste deutsche Demokratie?
Wie gelang es der NSDAP, sich in einem mehrheitlich katholischen Umfeld zu behaupten? Welche Protagonist*innen förderten Hitler und wie finanzierte sich die NS-Bewegung? Neben der Entwicklung in München und in Augsburg wird das Augenmerk auch auf das ländliche Bayern gerichtet.

PD Dr. Edith Raim ist Lehrbeauftragte der Universität Augsburg und forscht zur Weimarer Republik, der NS-Diktatur und der frühen Nachkriegszeit. Sie ist Mitautorin des Bandes „Revolution und Reaktion – Die Anfänge der NS-Bewegung im bayerischen Oberland 1919 bis 1923“.

Auf einen Blick

Datum

24.10.2023 | 19.00 Uhr

Ort

Annahof
Hollbau, Im Annahof 4, 86150 Augsburg

DIE »AUGSBURGER BEITRÄGE« WERDEN VON DER FACHSTELLE FÜR ERINNERUNGSKULTUR DER STADT AUGSBURG IN KOOPERATION MIT DEM EVANGELISCHEN FORUM ANNAHOF, DER AUGSBURGER FRIEDENSINITIATIVE (AFI), DER ERINNERUNGSWERKSTATT AUGSBURG, GEGEN
VERGESSEN – FÜR DEMOKRATIE RAG SCHWABEN, DEM JÜDISCHEN MUSEUM AUGSBURG SCHWABEN, DEM INITIATIVKREIS STOLPERSTEINE FÜR AUGSBURG UND UMGEBUNG, PAX CHRISTI AUGSBURG, DEM REGIONALVERBAND DEUTSCHER SINTI & ROMA SCHWABEN E.V. UND DER VVN-BDA KREISVEREINIGUNG AUGSBURG ORGANISIERT.