Lebenslinien 2.0
Veranstaltung am 13.11.2022 | 18.00 Uhr
»Ich bin überall ein bisschen ungern«
Veranstaltung zum Gedenken an das Novemberpogrom
Jüdinnen und Juden wurden während des Nationalsozialismus gezielt gedemütigt, verfolgt und ermordet. Mit dem Raub ihres Eigentums begann der NS-Staat sehr früh. Das reichte von alltäglichen Gegenständen, Kunstwerken, über Geld- und Anlagevermögen, bis hin zu Immobilien und Firmen.
Das passierte auch mit dem in Augsburg ansässigen Familienunternehmen »R. Bernheim«, welches schon 1933 enteignet und in »Chemische Fabrik Pfersee« umbenannt wurde. Doch wie erging es den Familienangehörigen, welche Lebenswege schlugen sie ein?
An diesem Abend wird Michael Bernheim im Gespräch mit Museumsdirektorin Carmen Reichert einen Einblick über die bewegte Familiengeschichte geben.
Musik: Dominik Uhrmacher
Lesung: Tinka Kleffner