Denkraum: Vom Antisemitismus, der keiner sein will
Veranstaltung am 11.11.2026 | 19.00 Uhr
DenkRaum mit Richard Schuberth
In „Vom Antisemitismus, der keiner sein will“ setzt sich der Wiener Schriftsteller Richard Schuberth, „der sachkundig und sprachmächtig wie kaum ein anderer seit Jahren über Israel und Palästina schreibt“ (Karl-Markus Gauß), mit den israelfeindlichen Exzessen auseinander, die seit dem 7. Oktober 2023 in linken Diskursen auftreten. Er untersucht die psychologischen und historischen Wurzeln des israelbezogenen Antisemitismus und fragt nach der Grenze zwischen berechtigter Kritik und Diffamierung. In Form des literarischen Essays verbindet er Analyse mit Witz, Sprachfantasie und Reflexion der eigenen Biografie. So untersucht er seinen einstigen Antisemitismus als junger Marxist sowie seinen Kulturrelativismus als junger Ethnologiestudent und fragt: Worin besteht dieser neue Antisemitismus? Und wie neu ist er wirklich? Und was lässt sich ihm ganz praktisch entgegensetzen?
Moderation: Franz Dobler, Artists against Antisemitism Augsburg
DER DENKRAUM IST EIN KOOPERATIONSFORMAT DES FRIEDENSBÜROS DER STADT UND DER VOLKSHOCHSCHULE AUGSBURG, DES EVANGELISCHEN FORUM ANNAHOF, DES JÜDISCHEN MUSEUM AUGSBURG SCHWABEN UND DES STAATSTHEATER AUGSBURG. ER BIETET DIE MÖGLICHKEIT, AKTUELLE GESELLSCHAFTSPOLITISCHE THEMEN IN EINER PARTIZIPATIVEN REDEREIHE ZU DISKUTIEREN. IM ANSCHLUSS AN EINEN IMPULSVORTRAG KÖNNEN DIE ZUHÖRER*INNEN MITEINANDER INS GESPRÄCH KOMMEN UND AN DIE REDNER*INNEN FRAGEN FORMULIEREN.
Foto: Jana Madzigon