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Jüdisches Sportleben in Augsburg und Schwaben

Führung durch die Ausstellung

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert gehörten Jüdinnen und Juden selbstverständlich zum gesellschaftlichen und sportlichen Leben in Schwaben. Ab der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden sie aus ihren Vereinen ausgeschlossen – nur wenige Orte boten ihnen noch Zuflucht. Eine Aufarbeitung blieb nach Kriegsende zunächst aus.

Die Ausstellung, die das Jüdische Museum Augsburg Schwaben gemeinsam mit dem FC Augsburg und Studierenden der Universität Augsburg entwickelt hat, stellt die Lebenswege jüdischer Sportler*innen aus Schwaben vor. Am Beispiel des FC Augsburg zeigt sie zudem, wie Vereine heute ihre Geschichte aufarbeiten und sich gegen Antisemitismus und Diskriminierung engagieren.

 

Weitere Führungstermine

Di, 13. Oktober 2026 | 16 Uhr

So, 15. November 2026 | 16 Uhr

Auf einen Blick

Datum

20.09.2026 | 16.00 Uhr

Ort

Maximilianmuseum
Viermetzhof
Fuggerplatz 1, 86150 Augsburg

Eintritt frei | Führung Kostenlos

Anmeldung

Anmeldung erforderlich unter empfang@jmaugsburg.de oder 0821-51 36 11.

Barrierefreiheit

Ausstellungsort barrierefrei zugänglich.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, des FC Augsburg und Studierenden der Universität Augsburg. In Kooperation mit den Kunstsammlungen und Museen Augsburg.
Gefördert durch den „Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur“ (PFiFF) des Bundesliga e.V. und den Verein der Freunde und Förderer des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben e.V.

 

Foto: Sportlerinnen der PTGA, darunter Irma Landmann (erste von rechts), während des Zielsprints bei einem Laufwettkampf. Augsburg, 1937.
© Konvolut Irma Landman Avery, Jüdisches Museum Augsburg Schwaben